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Siebte Veranstaltung vom 9. Juni 2006: Web Conferencing

Was waren die Inhalte der Veranstaltung?
Wie wir in der Vorlesung von David Mayrhofer erfahren haben, geht der Trend im Web Conferencing hin zu sogenannten Teammeetings, wobei es nicht primär mehr ums Präsentieren von Inhalten geht, sondern es wird das kreative Kollaborieren in den Vordergrund gestellt. So erlauben viele Tools heutzutage schon eine Integration in andere Anwendungen, was dem Anwender schliesslich eine effizientere Handhabung mit der Computersoftware ermöglicht. Eine Ausprägung dieser 'Integrationsbewegung' ist etwa, dass beispielsweise Enterprise IM-Tools in vielen Unternehmungen Einzug finden, da mit Hilfe dieser Applikationen ein effizienterer Informationsaustausch unter den Mitarbeitenden möglich ist. Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass unter dem Begriff Web Conferencing inhaltlich immer mehr zu verstehen ist. Folgende Anwendungsgebiete kamen in jüngster Vergangenheit zum Verständnis des 'traditionellen Web Conferencings' hinzu:
  • Ad-hoc Zusammenarbeit
  • Web Conferencing als Online Support
  • Anwendung von Web Conferencing in virtuellen Unternehmungen
Wird in der Praxis Web Conferencing erfolgreich eingesetzt? Drei Unternehmensbeispiele...

Phonak hat etwa in jüngster Zeit die Web Conferencing Software Centra erfolgreich eingeführt. Beispielsweise wird Centra bei Phonak dazu benutzt, Trainings für Vertriebsstandorte im Ausland durchzuführen.



ABB tritt mit ihren Kunden und Partnern heutzutage via Web Conferencing in Kontakt.



C-Channel konnte mit Hilfe von Web Conferencing eine verbesserte Effizienz im Support erreichen und dadurch die Kundenzufriedenheit massgeblich steigern. Zuletzt führte die bessere Kundenzufriedenheit zu einer Erhöhung der Reputation des Unternehmens.

Was erzählte uns Matthias Egli von Microsoft Schweiz in seinem Gastreferat?
Matthias Egli von Microsoft Schweiz zeigte uns mit einem kurzen Video, wie wichtig es heutzutage in Unternehmen ist, dass die Mitarbeitenden zu jeder Zeit an jedem Ort mit den richtigen Informationen 'ausgestattet' sein müssen. Insbesondere im globalen Wettbewerb können Firmen durch 'Informationslücken' potenzielle Aufträge entgehen; dies nur, weil sie zur richtigen Zeit nicht mit einem potenziellen Kunden in Kontakt treten können. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist, dass die Tools, welche Leute miteinander verbinden, intuitiv bedienbar sein sollten, damit sie Akzeptanz unter den Anwendern finden und auch rege eingesetzt werden. Vergleiche hierzu das People Ready Business Konzept von Microsoft. So strebt nach den Erläuterungen von Herrn Egli Microsoft mit der neuen Office 2007 Solution eine Integration der verschiedenen Office Einzel-Applikationen ineinander an.

Eine Zukunftsprognose für das Web Conferencing...
Wie Frost & Sullivan festhalten, wird in Zukunft ein Trend zu der sogenannten Integriertheit durch (fast) alle Programme beobachtbar sein. Folgende Grafik bringt diese Prognose leicht verständlich zum Ausdruck:



Wie ich schon vorletzte Woche in meinem Eintrag zum neuen Windows Messenger hingewiesen habe, kann diese Tendenz der Integriertheit von Funktionen auch in Freeware wie dem Windows Live Messenger beobachtet werden. War diese Applikation ehemals ein reiner Chat Client, so können heutzutage nebst dem Textchat Daten verschoben werden, Live Video 'gestreamt' werden oder man kann sogar zusammen Applikationen 'sharen' mit dem Tool Whiteboard.

Was habe ich in dieser Vorlesung gelernt? Eine kurze Reflexion meiner Eindrücke...
Ich habe es selbst sehr einleuchtend gefunden, dass - wie das gezeigte Video von M. Egli - die Mitarbeiter einer Unternehmung stets Zugriff auf wichtige Daten haben müssen, um im heutigen globalen Wettbewerb mit 'Effizienz zu punkten'. So finde ich persönlich das Konzept People Ready Business von Microsoft einen guten Ansatz, da hierbei die Mitarbeiter einer Unternehmung als wichtigste 'Assets' angeschaut werden. Als Konsequenz dieser Betrachtungsweise müssen diese 'Assets' mit Hilfsmitteln ausgestattet werden, die ihnen erlauben, sich effizient im Arbeitsalltag zu bewegen. Sprich, die Anwendungen, die den Mitarbeitenden zur Verfügung gestellt werden, sollten sich ohne lange Einarbeitungszeit bedienen lassen, weshalb dem Konzept der intuitiven Bedienbarkeit eine enorm grosse Bedeutung zukommt. Auch ich habe mich schon oft mit Programmen rumgeärgert, weil sich gewisse Funktionen nicht 'intuitiv finden liessen', sodass ich den Ansatz von Microsoft sehr begrüsse. Ferner bin ich der Ansicht, dass es für Anwender von Computersoftware praktischer ist, wenige Programme auf dem Computer zu haben, die viele Anwendungsgebiete abdecken, als viele Programme installiert zu haben, die sich nur für einen oder wenige Zwecke einsetzen lassen. Ausserdem denke ich, dass durch diese Integriertheit der Programme und Funktionen die Mitarbeiter von Unternehmen mehr Zeit für andere wesentlichere Dinge zur Verfügung haben werden, weshalb sich konsequenterweise weitere Potenziale der Mitarbeitenden aktivieren lassen. Was die zukünftige Entwicklung anbelangt, so bin ich sehr gespannt, wie schnell die horizontale und vertikale Integration in Software weiter voranschreiten wird. Ich werde mir wohl mal in naher Zukunft die neue Microsoft Office Version zulegen, um diese bessere Integration der einzelnen Office Applikationen selbst testen zu können.

Last but not least: Einige Merkpunkte, die wir uns für die mündliche Präsentation der Arbeit zu Herzen nehmen sollten
  • Öfteres Nachfragen, um die Aufmerksamkeit der Moderationsteilnehmer im Blickfeld zu behalten
  • Bei Fragestellungen darauf achten, dass sie eindeutig gestellt werden, um mögliche Missverständnisse auszuschliessen
  • Interaktive Elemente wie das Whiteboard, Application Sharing und Web-Safari einbinden
  • Um den Bearbeitungsprozess beim Whiteboard effizienter gestalten zu können, sollte den Moderationsteilnehmern eine Strukturhilfe zur Ordnung gegeben werden
  • Fusszeile auf den PPT-Folien weglassen, da sie je nach Auflösung der Präsentation auf dem Bildschirm störend wirken
  • Nicht reine Aufzählungslisten auf den PPT-Slides vorbereiten, es sollten Interpretationen und weitere Schlüsse aus den gewonnenen Erkenntnissen gezogen werden
Ich bin nun der Meinung, dass ich mit dieser Liste mögliche Fehlerquellen besser im Blick behalten kann und für unsere Präsentation somit bestens gerüstet sein sollte... :-)
 
     Link  (2 Kommentare)   Ihr Kommentar    


wzwm2006  
Checkliste für Abschlusspräsentation
Es empfiehlt sich auf jeden Fall, wenn sie die Abschlusspräsentation als Generalprobe machen, einem Zuschauer diese Checkliste an die Hand zu geben, damit er oder sie Rückmeldung geben kann.
Das von Ihnen erwähnte Video, das Egli zeigte, wäre interessant für mich, immer für die Lehre im Zugriff zu haben. Falls Sie es öffentlich verfügbar im I-Net gefunden haben, schicken Sie mir dich den Hinweis, dass ein Link darauf da ist, sonst hake ich bei dem Gastreferenten deswegen nach.


ap ss06  
Leider keinen öffentlichen Link gefunden
Leider habe ich zum im Blog erwähnten Video keinen öffentlichen Link gefunden - sorry.






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